Kunst am Bau, Landwirtschaftsschule Lambach/OÖ, 2009
Fotoarbeit in 5 Leuchtkästen, je 1 x 3 m

Der Standort der neuen Schule – die Lage an der Traun – ist ausschlaggebend für das hier gewählte Thema des Flusses.
Das Motiv ist eine Referenz an die landschaftliche Umgebung und damit an die Geschichte von Lambach – sowohl an die historische Bedeutung der Lage an der Traun als auch an die Symbolik des Wappens.
Das Außen – die Umgebung des Flusses – soll sich im Inneren der Architektur widerspiegeln.
Ein fünfteilges Foto zeigt einen gestaffelten perspektvischen Blick: Im Vordergrund sieht man klar bis zum steinigen Grund des Flusses. Nach hinten dunkler werdend blickt man letztendlich in das typische Blau-Grün der Traun.
Kunst am Bau, Volksschule Grein/OÖ, (Entwurf 2006, Fertigstellung bis 8.2007)
1:1 Fotoarbeit, transparente Ausbelichtung (Diapositiva) in Verbund-Glas.
Konzeption über 4 Etagen und den gesamten Treppenverlauf:

Der Wald ist ein Urbild und Archetyp und hier als Motiv eine Referenz an die landschaftliche Umgebung von Grein. Mit der Übertragung in das Schulgebäude hinein bringt das Naturbild zunächst eine Beruhigung in den hektischen Schulalltag.
Die gestalteten umlaufenden Glasbalustraden im Stiegenhaus der Volksschule Grein geben photographische Ausschnitte eines Waldpanoramas wieder.
Die Dimension des Innenraums selbst ist die Vorgabe für die in den Raum übertragene Abbildung, wobei ein Waldstück auf den mehrgeschossigen Bau dreidimensional umgelegt wird. Sichtbar wird dieses Panoramabild auf den Glaspanelen. In der Höhe nach den Geschossen gestaffelt wird vom Untergeschoß bis zum Dachgeschoß der Ausblick vom Waldboden bis zu den Baumwipfeln wiedergegeben. Die Glaselemente erhalten eine Fensterfunktion und machen den Aufbau des Waldes sichtbar.
Kunst am Bau, Landespflegeanstalt Schloss Gschwendt/OÖ, 2002
zwei Wände, hinterleuchtet, ca. 3,5 x 12 m, Acrylglas-Tiere

Die Tierfiguren – kindlich, comic-artig umgesetzt – sollen im doch eher triesten Alltag einer Pflegeanstalt aufmunternd und positiv wirken.
Das Leuchten der Tiere in freundlichen Farben unterstützt diese Wirkung.
Nullmeridian – Gruppe DREI DEE (W. Watzkarsch, H. Karl, P. Sommerauer), Kremsmünster/OÖ, 1994
Begehbare Grossplastik, CrNi- und Cortainstahl, ca. 4,5 x 8 x 11 m

Denkmal für den Ursprung der österreichischen Landvermessung mit Real-Meßpunkt.
Der Korb (nach Nord ausgerichtet) bietet einen Standort exakt über dem historischen Null-Punkt.
"Romeo + Juliet 1956" – Gruppe DREI DEE (W. Watzkarsch, H. Karl, P. Sommerauer), Dunaujvaros / Ungarn, 1993
begehbare Grossplastik, Stahlbeton und Cortainstahl, ca. 4,5 x 14 x 8 m

Denkmal für eine Modellstadt des sozialistischen Realismus
Der Korb (nach Ost ausgerichtet) bietet einen Blick über die Donau in die ungarische Tiefebene. Der Blick nach rückwärts (West) in die Modellstadt ist nur durch einen schmalen Schlitz in der Stahlwand möglich.
Vorhänge – Gruppe DREI DEE (W. Watzkarsch, H. Karl, P. Sommerauer), Raab/OÖ, 1992
temporäre Architektur, Baugerüst (neuwertig), Baunetz. Gesamte Länge: ca. 2,6 km, Höhe: 5m

Türme, zu Reihen verbunden ziehen sich entlang der Hauptstraße durch den gesamten Ort Raab. An den Verbindungsstangen sind Baunetze befestigt, die sich wie Vorhänge bewegen lassen. In geschlossenem Zustand werden bestimmte Bauten, oder ortsplanerische Eingriffe der letzten Jahrzehnte verdeckt, bzw. ausgeblendet.
Die Diskrepanz zwischen historisch "gewachsenem" und später "eingepflanztem" (Industrie, Tankstelle, Supermarkt, Bankgebäude mit Park, etc.) wird dadurch verdeutlicht. Baupolitische Willkür und das Fehlen jeder ernstzunehmenden Ortsplanung in der jüngeren Geschichte des 2500 Seelen-Dorfes werden so auf eine neue Diskussionsebene gebracht.

Triumphbögen – Gruppe DREI DEE (W. Watzkarsch, H. Karl, P. Sommerauer), Hauptplatz Linz/OÖ, 1991
temporäre Architektur, Baugerüst (neuwertig), roter Sisal-Teppich, Sattel-Zelt. Länge: 120m, Breite: 4m, Höhe: 5m

Linz, Hitlers Lieblingsstadt sollte einst zu dessen Alterssitz ausgebaut werden. Das einzige realisierte Element der umfangreichen Planungen ist die Brücke über die Donau mit dem Eingang zum Hauptplatz (Brückenkopf-Gebäude), der gleichzeitig die zentrale Achse markiert, die durch ganz Linz verlaufen und das Stadtbild neu bestimmen sollte.

Eine Reihe von 24 Triumphbögen steht schräg in einem Winkel von ca. 25° zu dieser (geplanten) Achse und betont den Hauptweg der Passanten.
Im Zentrum befindet sich ein Veranstaltungszelt (Linz-Kunst 1991) das von der Triumphbogen-Reihe scheinbar durchstossen wird.